Heiko Ruprecht und Veronika Ponzer

 

...die Geister die ich rief...

 

Balladenabend

Friedirch Schiller und Johann Wolfgang von Goethe

 

 

Wort & 

... die Geister, die ich rief ... 

Balladen von Friedrich Schiller und Johann Wolfgang Goethe 

Heiko Ruprecht erzählt Geschichten... 

... von todesmutigen Jünglingen und unmenschlichen Königen ... von nassforschen Lehrlingen und alten Meistern
... von großen Liebenden und goldenen Bechern
... von glücklichen Herrschern und verfluchten Ringen 

... von stolzen Rittern und grimmigen Bestien
... von sorgenvollen Vätern und dunklen Geistern
... von übermütigen Türmern und tanzenden Toten ... von treuen Freunden und einsamen Tyrannen
... von entsetzten Reitern und tiefen Seen
... von verschmähter Liebe und geduldiger Hingabe 

„Der Zauberlehrling“, „Erlkönig“, „Der Taucher“, „Die Bürgschaft“ und andere berühmte Balladen von Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller -- erzählt, gelesen, gespielt vom Theater- und TV-Schauspieler Heiko Ruprecht (ZDF, „Der Bergdoktor“). 

Musik 

aus dem 19.Jhd. komplementiert das Gehörte. 

Veronika Ponzers Harfenmusik stimmt ein, leitet über, verbindet das Vorgetragene oder intensiviert das eben gehörte Wort. 

Nachsinnen,
nachspüren,
eintauchen
– Musik gibt dem Zuhörer Raum und Zeit. – 

 


Programm ...die Geister die ich rief... Heiko Ruprecht 

Johann Wolfgang Goethe (1749-1832) Der Zauberlehrling (1797) 

Elias Parish Alvars (1808-1848) Romance Allegretto.

Friedrich Schiller (1759-1805) Der Ring des Polykrates (1797)

François Joseph Naderman (1781-1835) Prélude - Allegro Rondoletto – Allegretto elegante

Johann Wolfgang Goethe (1749-1832) Der Totentanz (1813)

Johann Wolfgang Goethe (1749-1832) Erlkönig (1782) 

Alphonse Hasselmans (1845-1912) Harpe d‘ Éole, Op. 32 Nocturne 

Friedrich Schiller (1759-1805) Der Taucher (1797)

Alphonse Hasselmans (1845-1912) La Source, Op. 44

PAUSE

Albert Zabel (1835-1910) La Fontaine , Op. 23 Allegro 

Gustav Schwab (1792-1850) Der Reiter und der Bodensee (ca. 1830)

Friedrich Schiller (1759-1805) Die Bürgschaft (1798)

Louis Spohr (1784-1859) Phantasie in c-Moll, Op. 35

Johann Wolfgang Goethe (1749-1832) Der König in Thule (1774) 

Friedrich Schiller (1759-1805) Der Handschuh (1797)

Elias Parish Alvars (1808-1848) Romance  Andante con moto. 

Friedrich Schiller (1759-1805) Ritter Toggenburg (1797)

 

Elias Parish Alvars (1808-1848) Romance Andantino. 

 

Heiko Ruprecht 

Heiko Ruprecht ist vor allem bekannt aus der erfolgreichen ZDF-Reihe „Der Bergdoktor“, in der er Hans Gruber, den Bruder des Bergdoktors, spielt. 

Außerdem ist er regelmäßig in anderen beliebten TV-Formaten zu sehen, darunter „Katie Fforde“ (ZDF), „Der Alte“ (ZDF), Rosamunde Pilcher (ZDF), „Hubert und Staller“ (ARD) oder „SOKO 5113“ (ZDF). 

Aber auch seinem „Mutterschiff“, dem Theater, bleibt er treu. Nach mehreren Jahren unter Dieter Dorn an den Münchner Kammerspielen und dem Bayerischen Staatsschauspiel gastierte er u.a. als Faust in Goethes „Urfaust“ bei den Heidelberger Schlossfestspielen, als Richard III in Shakespeares gleichnamigen Stück am Staatstheater Karlsruhe, als C.G. Jung in „Die Methode“ von Christopher Hampton am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, am Schauspiel Essen (als Aaron in Shakespeares „Titus Andronicus“), am Schauspielhaus Bochum (in „Transit“ nach dem Roman von Anna Seghers) oder zuletzt am Stadttheater Fürth (z.B. in „Ein Volksfeind“ von Ibsen). 

Im Bayerischen Rundfunk ist Heiko Ruprecht häufig als Sprecher von Features und Dokumentationen zu hören. 

 

Außerdem ist er immer wieder unterwegs mit verschiedenen Lesungen, darunter dem Balladenabend „...die Geister, die ich rief...“, in dem er die berühmten Balladen von Goethe und Schiller neu entdeckt. 

 


Veronika Ponzer 

Die mehrfache Jugend musiziert Preisträgerin erhielt Harfenunterricht bei Prof. Ursula Lentrodt. Sie studierte an der Hochschule für Musik in München 

bei Prof. Maria Graf und absolvierte die Classe de Virtuosité für Solo und Kammermusik bei Prof. Chantal Mathieu am Conservatoire de Lausanne. Hier wurde Veronika Ponzer mit dem Premier Prix avec félicitations ausgezeichnet. 

Ihr musikalischer Werdegang ist begleitet von Aufnahmen für den BR, SWR, MDR sowie für das ZDF, ORF und das Bayerische Fernsehen, nationalen und internationalen Engagements, u.a. Orchestre de Chambre Lausanne, Harfenfestival in Straßburg, Internationale Orgelwoche Nürnberg – Music Sacra, Hohenloher Kultursommer, Festspiele Mecklenburg Vorpommern, Bruchsaler Barocktage, Welt-Harfen-Kongress in Wien, Rhein-Sieg-Kammermusikfestival, Festspiele Europäische Wochen Passau, Leitheimer Schlosskonzerte, Europäische Flötenfestival Frankfurt, ECLAT Festival Neue Musik Stuttgart, Schwarzenberger Advent, Tage der Neuen Musik in Bamberg. Lesungen mit Ruth Maria Kubitschek, Senta Berger, Michael Lerchenberg, Christian Quadflieg, Siegfried Rauch, Michaela May, Monika Baumgartner, Heiko Ruprecht und Anselm Bilgri. 

Neben ihren solistischen Darbietungen tritt Veronika Ponzer u. a. im Duo mit Flöte & Harfe, mit Cello & Harfe, mit Wort & Harfe, dem ensemble triolog (Flöte, Viola, Harfe), den Solisten des Bayerischen Staatsorchesters (Flöte, Fagott, Harfe) und dem Ensemble Neue Welt (Flöte, Harfe, Streichtrio) auf. Seit 2010 ist sie Mitglied im Ensemble Zeitsprung. 

 

Ihre Solo CD „Harfinesse“ ist bei ambitus erschienen. Als Hörbuch liegt die „Heilig Nacht“ von Ludwig Thoma mit Michael Lerchenberg und Veronika Ponzer bei LangenMüller/Hörbuch auf.

"... Wenn es dem Musiker gelingt, das Werk im Augenblick des Entstehens in seinem Innersten mit Leben zu füllen, wird die Musik den Zuhörer erreichen." (Veronika Ponzer)

Stimmen von Konzertbesuchern

„Vielen Dank für die wunderbare Musik!
Unfassbar, dass ein einzelnes Instrument so vollständig den Raum und die Zeit füllen kann.“ 

Wir haben den wunderbaren Abend sehr genossen. Ihre Musikauswahl war sehr, sehr schöne und auch die Balladen waren von Herrn Ruprecht perfekt vorgetragen. Der eine oder andere Text hat mich an meine Kindheit erinnert, wo wir in der Schule Gedichte pauken mussten und damals nicht viel Spaß daran hatten. Mit ein paar Jahren dazwischen sieht man die Dinge plötzlich ganz anders.
Wir wollten uns noch einmal bedanken, dass Sie beide es geschafft haben, uns total aus dem Alltag „herauszureißen“ und wir vorübergehend in eine andere Welt eintauchen konnten.
Unabhängig davon sind wir auch begeistere Bergdoktor-Fans und fanden es spannend, Herrn Ruprecht einmal in einer ganz anderen Rolle und vor allem live zu erleben. 

Ein schöner Abend, der viele Erinnerungen weckt. Ich habe Balladen immer gemocht. Dazu die Harfe – super! 

 

Ich finde es super, wie sie es vortragen! 

 

Presse:

Landsberger Tagblatt:
Heiko Ruprecht mit Balladen von Goethe, Schiller und Schwab
Heiko Ruprecht zeigte die ungeheure Variabilität der menschlichen Stimme zusammen mit enormer Schauspielkunst. ... Einen Balladenabend nannte Ruprecht den Vortrag, in der Tat war es ein aufregendes Erlebnis, ihm zuzuhören. ... Neben seiner virtuosen Darstellungskunst ist Ruprecht ein Meister der Pausen, die Spannung erzeugen. Er wartet geduldig, bis sich die Sätze beim Publikum einnisten, dann erst spricht er weiter. Bei manchen Balladen steht er, hier wird die Wirkung des Gesagten noch intensiver, noch eindringlicher. ... Ruprecht ist nicht nur ein sehr guter Schauspieler, er hat auch den Mut, unpopuläres auf die Bühne zu bringen. –Das honorierten die Zuhörer mit riesigem Applaus und Bravorufen. (Alois Kramer) 

Onetz:
Die Veranstaltung im Fürstensaal ist restlos ausverkauft. ... berühmte Balladen von Goethe, Schiller und Schwab werden im Stehen erzählt, gelesen und gespielt von Heiko Ruprecht. Er baut sich vor dem Publikum auf, beginnt mit leiser Stimme, und schon nach einigen Zeilen aus Goethes „Zauberlehrling“ hängen die Zuhörer gebannt an seinen Lippen. Er versteht es, mit der ungeheuren Variabilität seiner Stimme und mit herausragender Schauspielkunst eine eindringliche Wirkung und Spannung zu erzeugen. Jede Ballade hat eine eigene Melodie, die getragen wird von unterschiedlicher Tonlage und Rhythmik, Tempowechseln und Lautstärkendynamik. Der Vortrag wird unterstützt von perfekter Mimik, Gestik und Körpersprache. Und er ist ein Meiste der Pausen, in denen man sich kaum zu atmen traut. Eine Klasse für sich: Harfensolistin Veronika Ponzer. ... Hier zeigt sie alle Facetten der Harfenmusik mit rasend schnellen Arpeggi und vielen Melodie-, Rhythmus- und Tempowechseln von zart-lieblich bis dramatisch. Die Zuhörer sind von dieser Symbiose aus Wort und Musik begeistert. (Toni Wild) 

Harz-Kurier:
„Ausverkauft“ konnte sich der Veranstalter des literarischen Abends mit Harfensolomusik freuen. ... Begleitet .. von der Harfensolistin Veronika Ponzer, die ihr in Ausmaßen wie Klangeigenschaften gewaltiges Instrument überzeugend und einfühlsam einbrachte und durch ihr Spiel den Eindruck des gesprochenen Wortes im Nachklang beim Publikum erhöhte und vertiefte.... Die Harfenistin trug zu diesem ausgewogenen Gesamteindruck nicht wenig bei, indem ihre engelhafte Musik die gesprochenen Dinge immer wieder ins Unsagbare entrückte. Ein echtes Weihnachtsgeschenk, das den dankbaren Applaus für beide Künstler von einem durch und durch zufriedenen Publikum hoch verdiente. 

 

(Helga Meyer) 


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